Berlin Marathon 2019

Marathon #49, mein dritter Berlin Marathon. Der Lauf ist der Wahnsinn: Eine Stimmung entlang der Strecke, die einem die Anstrengungen vergessen lassen und eine Gänsehaut machen! Sightseeing pur. Vorbei an vielen Wahrzeichen der Stadt ohne langweilige Passagen. Einzig, auf den Regen hätte ich verzichten können…

Für mich startete das Spektakel Berlin Marathon bereits am Freitag mit der Abholung der Startunterlagen. Im Regen kam ich am ehemaligen Flughafen Tempelhof an und reihte mich in die Schlange ein, die sehr lange war. Ich ließ es mir aber nicht nehmen, mich in die Reihe der Wartenden für ein Foto vor der Berlin Marathon-Wand einzureihen.

Frühstückslauf

Erstmals startete ich am Samstag vor dem Marathon zusätzlich beim Frühstückslauf, der vom Schloss Charlottenburg ins Olympiastadion führt. Gefühlt 10.000 Läuferinnen und Läufer aus ganz vielen verschiedenen Ländern trafen sich, um gemeinsam und ganz gemütlich die knapp 6 km lange Strecke zu laufen. So kam es beim Stadioneinlauf zu einem richtigen Stau. Aber was solls – auf die Zeit kommt es erst am Sonntag an. Nach München ist dies nun das zweite Olympiastadion, in das ich eingelaufen bin – ein tolles Gefühl! Nach dem Lauf gab es für alle noch ein kostenloses Frühstück und natürlich das obligatorische Foto mit den olympischen Ringen.

Nach dem Frühstückslauf

Marathon

Am Sonntag war es soweit: Nach 2008, 2016 nun mein dritter Start beim Berlin Marathon. Ich war etwas nervös, da ich das Ziel hatte, eine neue Bestzeit zu laufen bzw. sehr nah an meine Zeit vom Frankfurt Marathon 2017 heranlaufen wollte. Mit Freunden traf ich mich am Reichstag und wir gingen gemeinsam zur in den abgesperrten Läuferbereich, gaben die Wechselkleidung ab und hatten noch genügend Zeit bis zum Start. Wir sahen den Handbikern beim Start zu und reihten uns in den Block E für eine Zielzeit zwischen 3:15 und 3:30 Std. ein. Damit starteten wir bereits in der zweiten Welle.

Auf dem Weg zum Start

Um 9.25 Uhr fiel für uns der Startschuss und ich konnte trotz der vielen Läuferinnen und Läufer in meinem Tempo gut in das Rennen starten. Anfangs spielte das Wetter noch mit und bei angehnehmen Temperaturen lief es sehr gut. Die Stimmung entlang der Strecke war durch die vielen Zuschauerinnen und Zuschauer einfach genial! Zufällig traf ich während des Laufens zwei andere Läufer aus Bamberg und nach 1:42.39 Std. erreichte ich die Halbmarathonmarke.

Etwa ab km 25 begann es zu regnen und es wurde immer nässer, die Temperatur sank. Streckenweise war es nur noch ein um die Pfützen laufen, was aber irgendwann auch egal war. Alles war naß und mir war kalt. Unter diesen Bedingungen konnte ich das schnelle Tempo der ersten Hälfte nicht mehr aufrecht halten und lief die zweite Hälfte in einem Schnitt von 5:31 Minuten/km. Damit war natürlich das Ziel, eine Zeit unter 3:30 Std. zu laufen nicht geschafft. Dennoch war ich glücklich, trotz des Regens das Ziel unter 3:40 Std. erreicht zu haben, was eine neue Bestzeit beim Berlin Marathon ist.

Regen hin oder her, die letzten Kilometer sind einfach der Wahnsinn! Von der Leipziger Straße über den Gendarmenmarkt und Unter den Linden durch das Brandenburger Tor ins Ziel zu laufen. Das Beste dabei ist, es ist der selbe Zieleinlauf, den zuvor die Marathon Weltspitze hatte!

Strecke des Berlin Marathon

42,2 km | 3:39.17 Std. | 5:15 Min/km | Platz 10.169

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